Praktische Ratgeber zu Finanzplanung, Versicherungsvergleichen und Steueroptimierung. Aktuell und verstandlich fur Schweizer Burger.
Brauchen Sie eine Cyber-Versicherung? Was sie in der Schweiz abdeckt und welche Anbieter Policen für Privatpersonen und KMU anbieten.
Die Privathaftpflicht in der Schweiz — warum sie unverzichtbar ist, was sie kostet und welche Anbieter die beste Deckung bieten.
Was deckt die Hausratversicherung ab und was nicht? Kantonale Gebäudeversicherungen, Zusatzdeckungen und Prämienvergleich.
Krankenkassenprämien in der Schweiz — wie Sie die günstigste Grundversicherung finden und mit Franchise-Wahl und Modell sparen.
Brauchen Sie eine Lebensversicherung? Risikolebensversicherung, gemischte Policen und steuerliche Vorteile der Säule 3b erklärt.
Motorfahrzeugversicherung in der Schweiz — obligatorische Haftpflicht, Teil- und Vollkasko im Vergleich. So senken Sie Ihre Prämie.
Lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung in der Schweiz? Deckungsumfang, Wartefristen und die wichtigsten Anbieter im Vergleich.
Überschwemmungen, Hagel, Lawinen — die Elementarschadenversicherung ist in der Schweiz kantonal geregelt. Wir erklären das System und zeigen, wo Lücken bestehen.
Ein umgestossenes Weinglas auf dem Laptop des Gastgebers, ein Veloschaden an einem parkierten Auto — die Privathaftpflicht schützt Sie vor finanziellen Folgen alltäglicher Missgeschicke.
Wertvolle Uhren, Schmuck oder Kunstwerke sind in der Standard-Hausratversicherung oft nur begrenzt gedeckt. Wir zeigen, wann eine separate Wertsachenversicherung nötig ist.
Die Steuerbelastung in der Schweiz variiert enorm zwischen den Kantonen. Diese Infografik vergleicht die effektive Steuerquote für ein Bruttoeinkommen von CHF 100'000 in allen 26 Kantonen.
Die Quellensteuer betrifft rund eine Million Personen in der Schweiz — vor allem ausländische Arbeitnehmer ohne C-Bewilligung. Was viele nicht wissen: Mit einer nachträglichen ordentlichen Veranlagung lassen sich oft tausende Franken zurückholen.
Viele Steuerpflichtige verschenken jedes Jahr hunderte Franken, weil sie nicht alle Abzüge kennen. Von Berufsauslagen über die Säule 3a bis zu Krankheitskosten — hier finden Sie die vollständige Übersicht.
Die Steuererklärung ist für viele ein jährliches Ärgernis. Dabei lässt sich mit etwas System und den richtigen Abzügen einiges an Steuern sparen. Wir zeigen den kompletten Ablauf — von der Frist bis zur Einreichung.
In der Schweiz zahlen Sie je nach Wohnort massiv unterschiedliche Steuern — bei exakt gleichem Einkommen. Der Steuerfuss der Gemeinde ist der entscheidende Faktor. Wir erklären, wie er funktioniert und wo Sie am wenigsten zahlen.
In der Schweiz sind drei Versicherungen obligatorisch: die Krankenkasse (Grundversicherung nach KVG, Praemienanpassung jaehrlich), die AHV/IV fuer alle Erwerbstaetigen ab 17 Jahren, sowie die obligatorische Unfallversicherung (UVG) fuer Arbeitnehmende. Fahrzeughalter benoetigen zusaetzlich eine Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung. Hauseigentuemer sind in den meisten Kantonen zur Gebaeudeversicherung verpflichtet.
Die Schweizer Altersvorsorge basiert auf drei Saeulen: Die 1. Saeule (AHV/IV) ist staatlich, finanziert durch Lohnbeitraege und deckt den Existenzbedarf. Die 2. Saeule (berufliche Vorsorge, BVG) ist obligatorisch fuer Arbeitnehmende mit Jahreslohn ueber 22'680 CHF (Stand 2026) und zielt auf rund 60 % des letzten Einkommens im Alter. Die 3. Saeule ist freiwillig und steuerbeguenstigt: 3a (gebundene Vorsorge, max. 7'258 CHF pro Jahr 2026) und 3b (freie Vorsorge).
In der Schweiz gibt es drei Ebenen der Besteuerung: Bundessteuern (direkte Bundessteuer, Mehrwertsteuer 8,1 % Normalsatz), Kantonssteuern (Einkommens- und Vermoegenssteuer, Unternehmenssteuern) sowie Gemeindesteuern. Die Gesamtsteuerbelastung variiert stark nach Wohnkanton und Gemeinde. Weitere Steuern: Quellensteuer fuer Grenzgaenger und Auslaender ohne C-Bewilligung, Handaenderungssteuer beim Immobilienkauf, Erbschafts- und Schenkungssteuer (kantonal geregelt).
Einzahlungen in die Saeule 3a sind vollstaendig vom steuerbaren Einkommen abziehbar. 2026 koennen Erwerbstaetige mit Pensionskasse maximal 7'258 CHF einzahlen, Selbststaendige ohne BVG bis zu 36'288 CHF (20 % des Nettoerwerbseinkommens). Zusaetzlich zur Steuereinsparung sind Kapitalertraege waehrend der Ansparphase steuerfrei. Beim Bezug wird das Kapital zu einem reduzierten Sondersatz besteuert, getrennt vom uebrigen Einkommen.
Die ordentliche AHV-Rente betraegt 2026 minimal 1'260 CHF und maximal 2'520 CHF pro Monat fuer Einzelpersonen; Ehepaare erhalten zusammen hoechstens 3'780 CHF. Das Rentenalter liegt bei 65 Jahren fuer Maenner und wird fuer Frauen seit der AHV-21-Reform schrittweise von 64 auf 65 Jahre angehoben (vollstaendig 2028). Ein Vorbezug ist ab 63 Jahren moeglich, bedeutet aber eine dauerhafte Rentenkuerzung; ein Aufschub erhoeht die Rente.
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