Das Schweizer Vorsorgesystem basiert auf drei Säulen — ein weltweit einzigartiges Modell, das staatliche, berufliche und private Vorsorge kombiniert. Diese Infografik zeigt, wie die drei Säulen zusammenwirken.
Das 3-Säulen-System
Altersvorsorge in der Schweiz — Stand 2026
Ziel: 60% des letzten Einkommens
Quellen: BSV (2026), AHV-Merkblätter, Pensionskassenstatistik BFS · Angaben ohne Gewähr
Warum die drei Säulen allein nicht reichen
Zusammen decken AHV und Pensionskasse typischerweise nur rund 55–60 Prozent des letzten Einkommens ab. Wer im Alter den gewohnten Lebensstandard halten will, muss privat vorsorgen — idealerweise über die Säule 3a, die steuerlich besonders attraktiv ist.
2026 dürfen Angestellte maximal CHF 7'258 pro Jahr in die Säule 3a einzahlen. Dieser Betrag ist vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Bei einem Grenzsteuersatz von 30 Prozent spart das rund CHF 2'177 Steuern pro Jahr.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viel bekomme ich von der AHV?
Die maximale AHV-Rente für Einzelpersonen beträgt CHF 2'450 pro Monat (Stand 2026). Voraussetzung sind lückenlose Beitragsjahre und ein Durchschnittseinkommen über CHF 88'200. Ehepaare erhalten zusammen maximal 150% einer Einzelrente, also CHF 3'675.
Kann ich die Säule 3a vor der Pensionierung beziehen?
Ja, unter bestimmten Bedingungen: Erwerb von Wohneigentum, Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit, definitive Ausreise aus der Schweiz oder Bezug einer IV-Rente. Ansonsten frühestens 5 Jahre vor dem ordentlichen Rentenalter.